Hasselhorn pädagogische psychologie 2006

Hochbegabte mit Teilleistungsstörungen Im Gegensatz zu Underachievers sind Hochbegabte mit Teilleistungsstörungen als Phänomen wenig bekannt, dabei ist die Lese-Rechtschreibstörung auch unter Hochbegabten zu finden. Ein Resümee «Obwohl Hochbegabte oft zu erstaunlichen kognitiven Leistungen in der Lage sind, gibt es keine Hinweise darauf, dass sie prinzipiell anderes lernen als andere Personen.

Allerdings können sie oft sehr viel schneller und effizienter lernen, weil sie in nahezu allen Bereichen der individuellen Voraussetzungen erfolgreichen Lernens im Vorteil sind. Trotzdem kann es auch bei den Hochbegabten zu ernsthaften Problemen im Lern- verlauf kommen. Während die Fluide Intelligenz schon bald im Erwachsenenalter wieder abnimmt, nimmt die Kristalline Intelligenz lebenslänglich — wenn auch abnehmend schnell — zu.

Es findet also eine Spezialisierung resp. Fokussierung auf die kristallin-pragmatische Intelligenz statt Kompensation. Zu guter letzt gleichen sich die interindividu- ellen Lernmöglichkeiten einander an … Altersveränderungen in den kognitiven Voraussetzungen des Lernens Selektive Aufmerksamkeit: Bei Versuchen zu basalen Fähigkeiten wurden Einbussen weder bei der a Selektion relevanter Information noch bei der b Hemmung irrelevanter Informationen aufgedeckt.

Bei komplexeren Aufgaben hingegen treten Aufmerksamkeitsdefizite auf. Arbeitsgedächtnis: Reduk- tion der Kapazität des Arbeitsgedächtnisses. Die Kapazität des phonetischen Speichers bleibt unbe- rührt, die Geschwindigkeit des subvokalen Nachsprechens hingegen verringert sich. Die Zentrale Exekutive Kontrolle kognitiver Aktivität erleidet ebenfalls Einbussen.

Repräsentation und Aktivierung von Wissen: Wo die mechanisch-fluiden kognitiven Funktionen Einbussen erleiden, scheinen sich die kristallin-pragmatischen kognitiven Funktionen wie z. Aktivierung von Wissen im Langzeitgedächtnis zu verbessern, was mit Erfahrung und gar Weisheit umschrieben und gerne als Erklärung für die Menge alter Menschen in politischen Führungspositio- nen herhalten mag.

Alle Punkte haben sicherlich nicht exklusiv mit kognitiven Voraussetzungen zu tun.

Pädagogische Psychologie: Übersicht und ausgewählte Themen

Nutzung und metakognitive Regulation von Strategien: Das metakognitive Wissen über Strategien und die Nutzung dieses Wissens für die Planung und lnitiierung des strategischen Verhaltens bleibt altersübergreifend vergleichsweise stabil. Die reduzierte Kapazität des Arbeitsgedächtnisses jedoch macht Strategien weniger effizient und vergrössert die Abrufprobleme solcher Strategien.

Altersbesonderheiten in den motivationalen und volitionalen Voraussetzungen des Lernens Verschiebung von extrinsischer Motivation zur intrinsischen, da die Zukunft an Bedeutung verliert, das eigene, verbleibende Leben dafür an Gewicht kognitives Lustprinzip? Arbeitsgedächtnis solche Unterstützungen mehr und mehr notwendig macht.

Kapitel 5: Auffassungen über Lehren Zusammenfassung des 5. Kapitels "Die Auffasungen über Lehren sind sehr verschieden. Den meisten Lehrtheorien ist aber gemein, dass sie Aussagen über Lehrziele, über Eingangsvoraussetzungen der Lernenden, über die Natur von Lernprozessen sowie über instruktionale Prinzipien und Methoden zur Förderung dieser Prozesse treffen.

Einflussreiche Theorien des Lehrens wurden aus der Perspektive des lnstructional Design zunächst verhaltensorienriert, später kognitionspsychologisch begründet und aus konstruktivistischer Perspektive entwickelt. Aus verhaltensorientierter Sicht lässt sich Unterricht rational planen und gestalten. Die Strukturierung, Sequenzierung und kleinschrittige Darbietung von Stoffinhalten verbunden mit geeigneten Massnahmen der Lernstandskontrolle, gewährleisten effektives Unterrichten.

Aus kognitionspsychologischer Sicht sind diese Faktoren um motivationale Aspekte und um die Kom- petenz zur Selbststeuerung von Lernprozessen zu ergänzen. Aus konstruktivistischer Sicht wird Wissen situiert und kontextbezogen konstruiert. Die individuelle Wissenskonstruktion lässt sich durch das Bereit- stellen authentischer, problemorientierter Lernangebote erleichtern, nicht aber steuern.

Das Rahmenmo- dell der mehrstufigen lnformationsverarbeitung bietet eine kognitionspsychologische Plattform für eine gemässigt-konstruktivistische Auffassung von Lernen und Lehren. Guter Unterricht löst verständnisvol- le Lernprozesse aus, indem eine aktive mentale Auseinandersetzung mit neuem und bereits vorhandenem Wissen gefördert wird.

Auf Seiten der Lehrpersonen gelten das fachliche und das fachdidaktische Wissen als wichtige individu- elle Voraussetzungen professioneller Kompetenz. Neben dem Professionswissen spielen auch Über- zeugungen und selbstregulative Fähigkeiten eine wichtige Rolle für das Lehrverhalten. Kompetente Lehr- personen können mit ihren Schülerinnen und Schülern grössere Lernfortschritte erreichen.

Professionelle Kompetenzen schlagen sich in qualitativ gutem Unterricht nieder. Als Tiefenstrukturen guten Unterrichts gelten die Effizienz der Klassenführung, das Potenzial zur kognitiven Aktivierung der Schülerinnen und Schüler und das Ausmass an konstruktiver Unterstützung der individuellen Lernprozesse. Eine angemes- sene Balance dieser Qualitätsdimensionen bezeichnet man auch als unterrichtliche Adaptivität.

Die Verstehensprozesse finden in einer Black-Box statt und anhand von viel Wiederholen und Prüfen. Als Konzept überholt!

Pädagogische Psychologie. Erfolgreiches Lernen und Lehren. 4., aktualisierte Auflage.

Keine Black-Box; wirksames Konzept! Paradigmen der Lehr-Lern-Forschung vgl. Untersucht wurden Kriterien wie Intelligenz, Einstellung, Motive, Führungsstil, etc. Die Resultate blieben uneinheitlich, aber es stellte sich her- aus, dass erhöhte Neurotizismuswerte sowie niedrige Extraversion und Gewissenhaftigkeit negative Auswirkungen auf Unterricht und Berufserleben der LP haben wow!

Zu kritisieren ist hierbei die Fokussierung auf unerklärte Korrelationen. Für den Lernerfolg förderliches Lehrverhalten: effiziente Klassenführung, methodische Vielseitigkeit, kognitive Aktivierung, Schaffung von Erfolgserlebnissen, inhaltliche und sprachliche Klarheit, Antizipation von Unterrichtsproblemen, Lerndiagnostik. Wissen vermitteln transmissive Auffassung LP operieren als Boten von Wissenspaketen, Wissen wird übergeben, die Reaktion der SuS wird als planbar eingestuft.

Mit der optimalen Fragmentierung eines Lehrinhalts und der Vermittlung der Fragmente soll das stufenweise Erreichen von Teilzielen bis zum Gesamt- ziel sichergestellt werden. Die Vorwissenskomponenten des übergeordneten Lernziels erlauben den vertikalen Transfer. Aus diesem Modell sind die weiteren neobehavoristischen und kognitivistischen Instructional-Design-Modelle enstanden.

Folgemodelle wie auch das Instructional Design selber lassen wenig Raum für ganzheitliches und selbständi- ges Lernen und für entdeckenlassendes Lehren, das erworbene Wissen ist flüchtig und wenig transferierbar. Was sind die Alternativen zu diesen transmissiven Auffassungen über Lehren? Mit der Akzentuierung auf die Eigenverantwortung und das Selbstgesteuerte Lernen wird von der Lerngegenstandorientierung abgesehen und ein konstruktivistisches resp.

Lernen ist unter dieser Per- spektive nicht steuerbar, es kann aber durch Gestaltung der Lernumgebung initiiert und erleichtert werden. Das Vorwissen ist ein zentraler Faktor erfolgreichen Lernens. Die konstruktivistische Auffassung negiert also die LP als Boten von Wissenspaketen. Jedes Lernen geht kontextgebunden situiert und individuell vonstatten.

Förderliche Lernangebote sind kognitiv anregend, situiert und problemorientiert und bieten komplexe und authentische Probleme. Eine konstruktivistische Pädagogik erlaubt aber durchaus auch z. Frontalunterricht, da sie nicht auf die Lehrtätigkeit, sondern die Lerntätigkeit fokussiert und postuliert, dass Wissen immer aus Vorwissen konstruiert werde selbst beim Zuhören eines Vortrages.

Lehren in handlungstheoretischen Ansätzen Prämisse: Aktiv-selbständige Auseinandersetzung mit einem Lerngegenstand ist lernförderlich. Handeln und Denken sind eng miteinander verbunden, beide sollen ihren Bei- trag leisten zum Lernerfolg. AEBLIS Lernen beginnt mit dem komplexen Problemlösen und endet mit der Festigung der einfachen assoziativen Verknüpfungen z. In AEBLIS Psychologischer Didaktik verbergen sich verhaltensorientierte, kognitiv-konstruktivistische und PIA- GETS Konstruktivismus, der jedoch mit WYGOTSKIS Modell der kognitiven Entwicklung Zone der nächstmöglichen Entwicklung , welcher besonderen Wert auf soziale Vorbilder legt, ergänzt wird resp.

Bei der Auswahl einer Lehrmethode wird vor allem eine Rolle spielen, welche Lernziele durch den Unterricht erreicht werden sollen […] Die gemeinsame Plattform, die im Hinblick auf das Lehren tragfähig scheint, kann man als kognitionspsychologisch, ge- K mässigt-konstruktivistisch bezeichnen. Dazu kommen ein paar weitere Kriterien, was in der folgenden Grafik abgekürzt dargestellt wird.

Ob dieses Ange- bot genutzt wird, hängt von der Unter- richtsqualität ab … 5. Wird begünstigt durch die Konfrontation mit herausfordernden Aufgaben, die das Bekannte überschreiten PIAGETS kognitiver Konflikt und daher eine Verknüpfung kogniti- ver Elaboration unverbundener Wissenselemente erfordern. Die Überprüfung und ggf.

Auch die Situierung und das kooperative Lernen begünstigen die kognitive Aktivierung. Empirisch belegt ist die primäre Wichtigkeit des fachdidaktischen Wissens für die kognitive Akti- vierung: " Dieser Effekt erklärt sich vollständig durch die Fähigkeit der Lehrkräfte, kognitiv aktivierende Aufgaben zu stellen, die ausgewählten Aufgaben eng am Curriculum auszurichten und eine individuelle Lernunterstützung zu gewährleisten.

Anregend wirken das explizite Benennen von Übungszielen, das anregend-herausfordernde Fragen, ein informierend-anregendes Feedback und eine angeleitet-rückschauende Reflexion. Gegenseiti- ge Wertschätzung und Akzeptanz, Grosszügigkeit Umgang mit Fehlern: Aus einer Prozessperspek- tive des Lernens betrachtet wird eine positive Fehlerkultur produktive Wirkungen entfalten , kom- munikative Geduld bspw.

Integrativer Ansatz: Präventive und nicht intervenierende Wirkung fördert die Lernmotivation. Unter dem Begriff der Unterrichtlichen Adaptivität versteht man die kontinuierliche, produktive und flexible Anpassung an erwartete und unerwartete Lernfortschritte und -schwierigkeiten im Verlauf von Lehr-Lern-Prozessen. Bei der Binnendifferenzierung bspw.

Zusammenfassung des guten Unterrichts: Guter Unterricht lässt sich durch ein geschicktes Ausba- lancieren der genannten Tiefenstrukturen der Unterrichtsqualität gut beschreiben, also durch eine effektive Klassenführung und ein hohes Mass an kognitiver Aktivierung, verbunden mit einer beson- deren Aufmerksamkeit und wertschätzenden Rücksichtnahme für die Verständnisprobleme beim Lernen, also eine konstruktive Unterstützung der individuellen Lernprozesse.

Professionelle Kompetenz Ein Modell der professionellen Kompetenz vgl. Professionswissen Unter dem Begriff Professionswissen verstehen BAUMERT und KUNTER fachinhaltsbezogenes FAWI Wissen, fachdidaktisches Wissen und curriculares Wissen. Für den Lernerfolg der SuS falle dabei FADIWI dem fachdidaktischen Wissen die grösste Rolle zu, deren Qualität "lässt […] die Leistungszunahme CURRIWI bei SuS in hohem Mass vorhersagen.

Ein fundiertes Fachwissen dürfte jedoch Voraussetzung einer elaborierten fachdidaktischen Kompetenz sein und so indirekt einen relevanten Effekt haben. Weitere Elemente mit Wirkungskraft sind das allgemeine pädagogische Wissen effiziente Klas- senführung, Lehr-Lern-Prozesse, Beurteilung von Leistungen u. Überzeugungen, Werthaltungen und Ziele Bei den Überzeugungen und Werthaltungen handelt es sich "um »subjektiv« für wahr gehaltene Sach- verhalte, die aber ebenso wie das professionelle Wissen durchaus handlungsleitende Wirkungen entfalten.

Es sind dies epistemologische Überzeugungen z. Als Beispiel mag eine vertiefte Untersuchung subjektiver Theorien dienen: In der COACTIV-Studie wurde bei Mathematiklehrpersonen zwischen transmissi- ver Lernen als Wissensvermittlung und konstruktivistischer Überzeugung Lernen als Bedeutungs- konstruktion unterschieden. Bei der Analyse dieser beiden Auffassungen im Hinblick auf den Lern- fortschritt der SuS zeigte sich, dass die konstruktivistisch geprägten Lehrpersonen die SuS stärker kognitiv aktivierten und konstruktiver unterstützten, was sich als leistungsförderlich erwies.

Motivationale Orientierungen Die Berufswahlmotivation und die Selbstwirksamkeitsüberzeugungen sind weitere Faktoren erfolg- reichen Unterrichtshandelns. So kann die Motivation, LP zu werden, inhaltlicher oder pädagogischer Natur sein. BAUMERT und KUNTER belegen, dass der zweite, der pädagogische Enthusiasmus zu einer höheren Unterrichstqualität und ergo zu einer besseren Leistungsentwicklung bei den SuS führt als die rein fachliche Motivation.

Selbstregulation Zuletzt erwähnt wird die Balance zwischen Belastung und Erholung, deren Umsetzung die Autoren als "Fähigkeit zur Selbstregulation" bezeichnen. Unter Selbstregulation werden die "personalen berufsbezogenen Ressourcen" ebd. Der Einfluss der Selbstregulation auf die LP und deren Unterrichtsqualität wirkt sich mit fortlaufender Tätigkeit stärker aus vgl.

BROMME ET. AL, S. Kapitel 6: Methoden erfolgreichen Lehrens Zusammenfassung des 6. Kapitels "Es gibt unterschiedliche Vorgehensweisen erfolgreichen Lehrens. Sie unterscheiden sich vor allem im Hin- blick auf ihre Steuerungsintensität. Auf verhaltens- Behaviorismus und kognitionspsychologischen Lerntheorien fussen die darstellenden Methoden der Direkten lnstruktion.

Für sie gilt, dass die Lehren- den den Unterricht rational planen, detailliert vorbereiten, von aussen steuern und verantwortlich überwa- chen. Sie fungieren als "Didactic Leader". Das entdeckenlassende und das problemorientierte Lehren sind dagegen lehr-lerntheorerischen Ansätzen verpflichtet, die die Selbsttätigkeit und die Eigenverant- wortlichkeit des Lernenden betonen.

Solche Ansätze setzen auf die Fähigkeit zur Selbststeuerung des Ler- nens, also auf ein eigenverantwortliches Zielsetzungs- und Bewertungsverhalten und auf eine individuelle Kontrolle über die Prozesse der Informationsverarbeitung. Auch das kooperative Lernen beruht auf einer Lehrmerhode mit hohen Selbststeuerungsanteilen und individuellen Verantwortlichkeiten. Die Hauptmerkmale der Direkten lnstruktion Eingangsprüfung, darstellende Stoffvermittlung, angeleite- tes und selbständiges Üben, regelmässige Überprüfung des Lernerfolgs haben sich als effektiv erwiesen.

BLOOMS zielerreichendes Lernen Mastery Learning ist ein typisches Beispiel für eine lernzeitadaptive Massnahme. Den Methoden des entdeckenlassenden und problemoriemierten Lehrens liegt die Annahme zugrunde, dass das selbst Entdeckte von einer besseren Verstehens- und Behaltensqualität sei als das durch eine Erklärung Vermittelte. Die in den er Jahren zwischen BRU- NER Kognitiv-Konstruktivist und AUSUBEL Kognitiv-Rationalist geführte Kontroverse über das Ent- deckungslernen ist gut geeignet, um die gegensätzlichen Positionen zu illustrieren.

Die Vertreter der situierten Kognition und des entdeckenlassenden Lehrens berufen sich auf kulturan- thropologische Studien und auf die frühen Arbeiten von WYGOTSKI. Mit der kognitiven Meisterlehre, dem Reziproken Lehren und der Methode der Verstehensanker liegen bewährte unterrichtspraktische Umsetzungen der situiert-konstruktivisrischen Lernprinzipien vor — sie sind allesamt mit einer stärker ausgeprägten Lenkungskomponente versehen.

Beim Kooperativen Lernen arbeiten die Lernenden zusammen, um Wissen zu erwerben. Kooperative Me- thoden sind effektiv, wenn bestimmte Voraussetzungen beachtet werden — vor allem muss die Aufgaben- stellung geeignet sein, kooperative Lernprozesse auszulösen, müssen über die Ziel- oder Belohnungs- strukturen oder über die Ressourcenallokation positive lnterdependenzen hergestellt werden und es müssen die individuellen Verantwortlichkeiten und Beiträge zu den Gruppenprodukten sichtbar bleiben.

Bekannte kooperative Methoden sind die Gruppenrecherche, die Gruppenrallye und das Gruppenpuzzle. Modelle Selbstregulierten Lernens gehen davon aus, dass die Lernenden selbst ihr Lernverhalten initiie- ren, gestalten und kontrollieren müssen, um erfolgreich zu ein. Die Verfügbarkeit strategischer, metako- gnitiver, motivationaler und volitionaler Kompetenzen macht den Kern der Selbstregulation aus.

Diese Kompetenzen müssen früh eingeübt werden, damit ausserhalb institutioneller Settings und im Erwachse- nenalter erfolgreich und selbstgesteuert gelernt werden kann. Beim Unterrich- ten wie beim Handwerken hängt die Auswahl der Werkzeuge von der Aufgabe ab und von den Materialien, mit denen gearbeitet wird. Welches Werkzeug wähle ich, um ein Haus zu bauen?

Graduelle Dichotomie der Lerntypen Graduelle Dichotomie der Lerntypen: Präfenz der Rezeption und Lernen durch Anpassung vs. Prä- ferenz der Selbständigkeit. Treffen Lernpräferenz und die erwünschte Lehrmethode aufeinander, so fällt der Lernerfolg besser aus. Direkte Instruktion Als Direkte Instruktion bezeichnen wir ein empirisch gewonnenes Bündel methodischer Prinzipien keine Theorie!

Babysteps: Kurze Sequenzen der Wissensvermittlung und des Übens, quasi her- meneutisch. Ein Rückblick sollte wöchentlich, auch als HA denkbar, stattfinden, Prüfungen wö- chentlich bis monatlich. Wirksamkeit Direkter Instruktion Das Direkte Unterrichten ist erfolgreich, wenn man es richtig einsetzt und v. Verknüpfung neuen Wissens mit Vorwissen, vom Allgemeinen zum Besonderen.

Vorstrukturierende Hinweise Advanced Organizer als Aktivierung des Vorwissens. Wird sie — besonders in der Direkten Instruktion — nicht angewandt, vergrös- sern sich i. Ob eine solcherart individualisiert optimierte Förderung individu- elle Leistungsdefizite letztendlich ausgleichen und zu einer Verringerung der Leistungsvariabilität in heterogenen Lerngruppen beitragen kann und soll , wird kontrovers beurteilt.

Dennoch scheint die Notwendigkeit des adaptiven Unterrichtens unstrittig und das Prinzip der individuellen Förderung in hohem Mass positiv kodiert. Modelle und Adaptivität Adaptation bei LEUTNER Innere schulische Differenzierung Binnendifferenzierung vs. Schnotz, W. Pädagogische Psychologie kompakt 2. Seel, N. Erziehungswissenschaft: Lehrbuch für Bachelor-, Master- und Lehramtsstudierende.

Heidelberg: Springer. Wild, E. Pädagogische Psychologie 2. Download references. You can also search for this author in PubMed Google Scholar. Reprints and Permissions. Graff, S. Pädagogische Psychologie: Übersicht und ausgewählte Themen. In: Psychologie. Springer, Berlin, Heidelberg. Publisher Name : Springer, Berlin, Heidelberg. Payment Methods accepted by seller. Stock Image.

Hasselhorn, Marcus und Andreas Gold:. Published by Kohlhammer,, Used Soft cover. Save for Later. Weitere beliebte Ausgaben desselben Titels. Vorgestellte Ausgabe ISBN ISBN Verlag: Kohlhammer Verlag, Hardcover. Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:. Beste Suchergebnisse beim ZVAB. Erfolgreiches Lernen und Lehren Marcus Hasselhorn. Gebraucht Hardcover Anzahl: 2. Gebraucht kaufen EUR 10, Gebraucht Hardcover Anzahl: 4.

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