Antje moringen psychologie
Was ist dein Lebensmotto? Gib niemals auf! Mein Name ist Rainer Worm In welcher Abteilung bist du als was tätig? Keiner, sondern Stab. Sicherheitswesen und Umweltschutz Wie lange bist du an der UNI beschäftigt? Heute genau, 11 Jahre 6 Monate 15 Tage Möchtest du ein paar private Angaben zu deiner Person machen? NEIN Auf welcher Liste bist du aufgestellt? Arbeits- und Gesundheitsschutz Was war dein Antrieb Dich als PR-Mitglied aufstellen zu lassen?
Arbeitsschutz aus Sicht des PR zu unterstützen und weiter zu entwickeln. Gehalt zu gering, besonders im Stufenaufstieg. Finanzielle Ausstattung der Uni ist grotesk! Ja, bessere finanzielle Mittel und mehr Möglichkeiten der Mitgestaltung. Legt man Dir Steine in den Weg, entscheidest du selbst, was du daraus machst: Mauern oder Brücken.
Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gern einmal vertrauliches Gespräch führen? Wanderprediger Jeschua. Mathias Kuhlemeier In welcher Abteilung bist du als was tätig? Ich arbeite in der Juristische Fakultät und bin dort in der Bibliotheksverwaltung tätig. Ausbildung seit Welche Aufgabe hast du im PR, in welchen AGs engagierst du dich?
Ich bin ordentlichen, nicht freigestelltes Mitglied im PR und bin einer von 2 Beamtenvertretern. Ich war sehr lange Ersatzmitglied und wollte ein bisschen mehr über die Arbeit im Personalrat kennenlernen. Aktiv für das Personal tätig sein. Die Probleme liegen an den immer wieder befristeten Verträgen wo eigentlich Daueraufgaben bestehen. Der Arbeitnehmer kann nicht planen und muss immer wieder hoffen, dass er an der Uni weiter beschäftigt wird.
Daueraufgaben sollten gleich unbefristet werden, um so die besten Kräfte an die Universität zu binden. Time waits for no One Songtext von Freddy Mercury Was ist dein Lebensmotto? Ein Tag ohne Lachen ist ein verschenkter Tag. Geht leider nicht mehr, aber wenn, dann mit Erich Honecker. Vorsitzender Herre, Norbert Bibliotheksassistent Liste: ver.
Freundt, Heike techn. Glemnitz, Marina Verwaltungsangestellte Liste: ver. Marina Glemnitz In welcher Abteilung bist du als was tätig? Seit August Möchtest du ein paar private Angaben zu deiner Person machen? In meiner Freizeit fotografiere ich gerne. Und wenn Wasser — egal ob Meer oder See — in meiner Nähe ist, dann kann ich so richtig die Seele baumeln lassen. Verdi Welche Aufgabe hast du im PR, in welchen AGs engagierst du dich?
Gleichstellung, Arbeitszeitmodelle z. Ich finde Personalratsarbeit sehr wichtig, gerade in Zeiten wo immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt wird. Zudem beschäftigt mich die Befristungsproblematik. Es wäre auch an der Zeit, den Umgang mit den befristeten Arbeitsverhältnissen grundlegend zu ändern.
Im MTV-Bereich sehe ich die geringe Bezahlung problematisch. Die Zusammenarbeit läuft eigentlich ziemlich gut. Da muss ich zwei nennen: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat. Nicolas Chamfort Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du gern einmal vertrauliches Gespräch führen?
Mit Hedwig Dohm. Sie war eine der ersten Frauenrechtlerinnen und forderte als erste Frau in Deutschland die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung. Graf, Martina Liste: Ver. Margret Hoffmann In welcher Abteilung bist du als was tätig? Gm4 Wie lange bist du an der UNI beschäftigt?
November Möchtest du ein paar private Angaben zu deiner Person machen? Unsere Erfahrung Welche Aufgabe hast du im PR, in welchen AGs engagierst du dich? Verlängerung der Arbeitsverträge.. IT- AG Was war dein Antrieb dich als PR-Mitglied aufstellen zu lassen? Interesse wie so ein Verwaltungsakt z. Budgetkürzungen für die Uni Hast du Lösungsansätze?
Wer noch keinen Fehler gemacht hat…werfe den ersten Stein. Positiv nach vorne Schaun. Auf die Beweggründe, einer Therapie zuzustimmen, gehe ich in dieser Arbeit nicht weiter ein. In der täglichen Begegnung mit den Patienten stelle ich mir oft die Frage, was diese mit ihren belastenden Erfahrungen, die sie ja nicht vergessen haben, gemacht haben?
Welche Auswirkungen hatten und haben sie auf ihr Leben? Und was ist mit den Erfahrungen, die sie nicht mehr erinnern, die aber trotzdem wirken? Zunehmend ist mir deutlich geworden, dass wir Psycho- und Suchttherapeuten in der Behandlung unserer Patienten der Verbindung Traumatisierung Substanzabhängigkeit selten genügend Beachtung schenken. Es gibt in Deutschland einige wenige Angebote für stationäre Trauma-Sucht-Behandlungen, z.
Marienstift Dammer 3. Dudeck formuliert sehr vorsichtig: Möglicherweise kann eine dezidierte Traumatherapie bei Straftätern dazu führen, dass sich emotionale Prozesse initiieren lassen, die Opferempathie ermöglichen und so Rückfälligkeit verringern S. Dies soll im Rahmen dieser Masterthesis umgesetzt und mit Hilfe einer qualitativen Untersuchung durch Experteninterviews ausgewertet werden.
Traumatisierungen, die diagnostische Einordnung von Traumafolgestörungen, Epidemiologie und komorbide Störungen sowie Schlussfolgerungen für die Behandlung sind Bestandteile des 4. Besonderen Stellenwert haben frühe Traumatisierungen sowie Resilienz. Kapitel auseinander, speziell mit den neurobiologischen Aspekten dieses Zusammenhanges.
Kapitel auf den Zusammenhang von eigener Täterschaft und ehemaligem Opfersein eingegangen. Das 8. Kapitel beinhaltet eine kurze Übersicht zu dem Konzept, selbst befindet es sich im Anhang I. Im Kapitel 9 folgt dann der Forschungsteil der Masterthesis, einer qualitativen Untersuchung als Konzeptevaluation. Das Kapitel beginnt mit einem kurzen theoretischen Hintergrund zur Sozialforschung.
Die Masterthesis endet mit einem Fazit und Ausblick mit Kapitel Aus Gründen der flüssigeren Lesbarkeit verzichte ich im Weiteren auf die Differenzierung zwischen männlicher und weiblicher Form. Der 63 StGB Unterbringung in einem Psychiatrischen Krankenhaus regelt die Unterbringung von Menschen, die im Zustand der Schuldunfähigkeit 20 StGB oder der verminderten Schuldfähigkeit 21 StGB eine Straftat begangen haben und bei denen weitere Straftaten zu erwarten sind.
Mindestens einmal im Jahr überprüft das Gericht, 5. Der 64 StGB Unterbringung in einer Entziehungsanstalt regelt die Unterbringung von Menschen mit einer Suchtmittelabhängigkeit, wobei das die Einweisung auslösende Delikt im Zusammenhang mit der Abhängigkeit steht. Die Anordnung ergeht nur, wenn eine hinreichend konkrete Aussicht besteht, die Person durch die Behandlung in einer Entziehungsanstalt zu heilen oder über eine erhebliche Zeit vor dem Rückfall in den Hang zu bewahren und von der Begehung erheblicher rechtswidriger Taten abzuhalten, die auf ihren Hang zurückgehen Strafgesetzbuch, Im Gegensatz zur Unterbringung nach 63 StGB ist die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt zeitlich befristet, und zwar auf zwei Jahre plus maximal zwei Drittel der parallelen Freiheitsstrafe 67d, Abs.
Eine gerichtliche Überprüfung muss mindestens alle sechs Monate erfolgen. Juni Volckart, gibt die Regeln der Unterbringung vor. Ziel einer Unterbringung in einer Entziehungsanstalt ist es, den Untergebrachten von seinem Hang zu heilen und die zugrundeliegende Fehlhaltung zu beheben. Seine familiäre, soziale und berufliche Eingliederung soll gefördert werden S. Allein mit dem 2 werden ganz entscheidende Behandlungsaufträge der Unterbringung nach 63 und 64 StGB deutlich: Es geht um Heilung Besserung und Schutz der Allgemeinheit Sicherung ; ebenso wird auf eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft als weiteres Ziel der Behandlung hingewiesen.
Vom Waisenhaus im Jahr wechselte es in eine Straf- und Korrektionsanstalt und wurde polizeiliches Werkhaus. Während der Zeit des Nationalsozialismus fand im Jahr die Umwandlung in ein Konzentrationslager statt, zunächst über ein Jahr für politische gefangene Männer, bis für Frauen und von da an für Jugendliche als Jugendschutzlager bis Ab wurden die Gebäude als Werkhaus durch das Land Niedersachsen genutzt, schon damals für psychisch kranke Straftäter und Alkoholiker.
Antje Krug
Die Verwaltung für alle drei Einrichtungen befindet sich in Moringen. Das MRVZN Bad Rehburg hat Plätze für Alkoholkranke Männer, die nach 64 StGB untergebracht sind, Brauel bietet Plätze für Männer und Frauen. Zusätzlich gibt es in vielen weiteren Psychiatrischen Kliniken in Niedersachsen einzelne oder mehrere Stationen mit forensisch untergebrachten Patienten. Zum Stichtag vom hat das MRVZN Moringen belegte Planbetten, Männer und 65 Frauen.
Dies sind ca. Von den Patienten sind nach 63 StGB untergebracht, nach 64 StGB, die restlichen z. Im Suchttherapiebereich in Moringen gibt es seit eine Aufnahme- und Kriseninterventionsstation, drei weiterführende Stationen, von den zwei in Wohngruppen für 4 bis 5 Patienten aufgeteilt sind. Zusätzlich gibt es seit März in Göttingen im neu gebauten MRVZN eine Motivationsstation, gedacht für Patienten, die sich nicht sicher sind, ob sie sich weiter für die Therapie oder einen Abbruch und damit Rückgang in die Haft entscheiden sollen.
Auf die Behandlung von Alkoholabhängigen hat sich das MRVZN Bad Rehburg spezialisiert, in Brauel und Moringen sind vor allem Abhängige illegaler Drogen untergebracht. Einzig die forensische Klinik in Lüneburg hat sich aktuell auch für eine Substitutionsbehandlung entschieden. Für den Suchttherapiebereich im MRVZN Moringen gibt es ein Lockerungskonzept, beginnend mit Gemeinschaftsausgang.
In dieser Phase können zwei Patienten mit einer Pflegekraft im Ort einkaufen, auch an sozialtherapeutischen Stationsaktivitäten wie 8. Haben sich die Patienten in dieser Phase bewährt, können sie Einzelausgänge beantragen.
ZB MED : Neuerwerbungsliste Psychiatrie, Psychoanalyse, klinische Psychologie
Diese werden nach Zustimmung der entsprechenden Staatsanwaltschaft gestaffelt bis hin zu Tagesausgängen und Urlauben. Gerade im Hinblick auf die Komorbiditäten ist die Unterbringungszeit gar nicht so lang, wie sie, verglichen mit sonstigen stationären Entwöhnungsbehandlungen maximal 26 Wochen für eine stationäre Opiattherapie , erscheint. Von der Haar beschreibt den Umfang beginnend mit der Entgiftung und endend mit konkreten Entlassungsvorbereitungen.
Und dazwischen findet die Suchttherapie statt. Die aktuellste Auswertung ist auf der Seite des MRVZN Bad Rehburg für jeden einsehbar. Die Zahlen differieren kaum zwischen Patienten mit einer Alkoholabhängigkeit und einer Abhängigkeit illegaler Substanzen. Leider gibt es keine Angaben zur prozentualen Verteilung der Abhängigkeit von Alkohol Abhängigkeit illegaler Drogen.
Dies ist beson- 9. Altersverteilung Quelle: von der Haar, Zieht man noch das zweite Diagramm dazu, wird deutlich, dass die letzte Verurteilung nicht die erste des Lebens ist. Aus demselben Wortstamm entstanden z. Erst im Lange Zeit wurde Sucht als Charakterschwäche gesehen, doch seit Mitte des Jahrhunderts mehrten sich die Quellen, die Alkoholismus als Krankheit ansehen.
Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurden in Deutschland die ersten Trinkerheilanstalten gegründet Klein, , S. Im Jahr veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Definition von Sucht und Abhängigkeit, in der als zur Sucht gehörend der Zwang zum Konsum, die Mit der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom Diese Entscheidung hatte weitreichende Konsequenzen in zweierlei Hinsicht: Sucht als anerkannte Krankheit konnte nicht mehr auf den Status der Charakterschwäche reduziert werden, und für die Behandlung der Folgekrankheiten sowie Entzugstherapien waren nun die Krankenkassen und Rentenversicherungsträger zuständig.
In der Fachliteratur werden die Begriffe Abhängigkeit und Sucht gleichwertig benutzt, woran sich diese Arbeit ebenfalls orientiert. Zwang zu konsumieren; 2. Verminderte Kontrollfähigkeit bzgl. Beginn, Ende und Menge des Konsums; 3. Körperliche Entzugserscheinungen bei Beendigung oder Reduktion des Konsums; 4. Toleranzentwicklung gegenüber dem Suchtmittel; 5.
Vernachlässigung anderweitiger Interessen sowie erhöhter Zeitaufwand für die Beschaffung des Suchtmittels; 6. Anhaltender Konsum trotz des Wissens um die Gefährlichkeit des Suchtmittels. Im MRVZN Moringen wird im Wesentlichen mit Patienten gearbeitet, die aufgrund einer Abhängigkeit behandelt werden. Auf die im Folgenden genannten Störungen, die im Kap.
F1 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen Dilling et al. Es gibt insgesamt elf Kriterien, über die eine Substanzgebrauchsstörung diagnostiziert werden kann. Beim Auftreten von zwei Kriterien innerhalb der letzten zwölf Monate gilt die Diagnose der Substanzgebrauchsstörung als erfüllt, bei zwei bis drei wird die Symptomatik moderat eingestuft, ab vier als schwer.
Es bezieht somit mehr den Menschen als Ganzes, in seiner gesamten Lebenssituation in die Diagnostik mit ein. Lehner und Kepp geben im Jahrbuch Sucht 14 der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. Diese Zahlen sind deckungsgleich mit denen im Jahrbuch Sucht. Beim Konsum illegaler Drogen steht Cannabis im Vordergrund. Der Drogen- und Suchtbericht von gibt an, dass bei ca.
Zahlen zu Heroinabhängigkeit gibt es weder im Suchtbericht , noch im Jahrbuch Sucht Es wird jedoch festgestellt, dass der Heroinkonsum weiter zurückgeht. Dies ist vielleicht auch als Ergebnis der zunehmenden Substitution anzusehen. Waren im Jahr noch Substitutionspatienten gemeldet, so waren es im Jahr bereits Jahrbuch Sucht, Zugenommen haben das Angebot und der Verbrauch von synthetischen Cannabinoiden sowie Amphetamin und Metamphetamin.
Schmerzmitteln ca bis , also insgesamt 1,5 Millionen. Angaben zu Drogeneinfluss bei Gewaltdelikten gibt es leider nicht. Die einzelnen Suchtmittel werden entsprechend ihrer Wirkung und den aktuellen Bedürfnissen eingesetzt. Es werden gleichzeitig Heroin und Kokain i. Umfassender Kokain- und Alkoholkonsum kommt überdurchschnittlich häufig vor. Den Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
Lieb und Isensee vergleichen vorliegende Studien zur Komorbidität von Abhängigkeitserkrankungen. Nach einer zitierten Studie von Kessler et al. Bei ca. Sowohl für Alkohol als auch für illegale Drogen gilt, dass die Häufigkeit komorbider Störungen bei einer vorliegenden Abhängigkeit erheblich höher ist als bei einem Missbrauch. Besonders interessant sind die Angaben von Lieb und Isensee zum zeitlichen Auftreten von Suchtmittelabhängigkeit und komorbider Störung: Sowohl bei Alkohol als auch illegalen Drogen geben ca.
Osten benennt fünf Bereiche der Integrativen psychotherapeutischen Diagnostik: Psychosoziale Anamnese, Klassifikation nach ICD bzw. DSM, inkl. Die ätiologische Diagnostik wiederum deckt sechs Bereiche ab: 1 Defizite und prolongierte Mangelerfahrungen 2 Konflikte und andere spannungsreiche Störungen 3 Maligne Lern- und Adaptionserfahrungen 4 Überforderung und zeitextendierter Stress 5 Traumatisierungen 6 Sozialökologische Einflüsse Osten, , S.
Lernen bedeutet immer, etwas Neues und somit eine Veränderung zuzulassen. Lernen ermöglicht vor allem dann eine Veränderung, wenn sich in ihm 1 leibliches Erleben, 2 emotionale Erfahrungen und Damit wird ein Weg geebnet, der eine sichere und vertrauensvolle therapeutische Beziehung beinhaltet, aber weit über die üblichen Einzel- und Gruppensitzungen hinausgeht: Durch den Einsatz von kreativen Medien und Erfahrungen mit dem eigenen Körper durch verschiedenste Tätigkeiten wie bspw.
Laufen, Meditation und Kampfkunsttechniken erfährt der Patient sich als ganzes Subjekt neu oder entdeckt längst verschüttete Potentiale wieder. Trauma Der Begriff Trauma stammt aus dem Griechischen und bedeutet Wunde. Ein Trauma seelischer Art kann entweder rein seelische Reaktionen oder zugleich körperliche hervorbringen dtv-lexikon, , Bd.
Jahrhunderts Wissenschaftler dazu brachten, sich mit den Folgen extremer Belastungen auf den Menschen auseinanderzusetzen. Schon während des Amerikanischen Bürgerkrieges wurden körperliche Symptome bei Soldaten beschrieben, die zunächst nicht erklärbar waren. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Begriff Kriegszitterer bei Soldaten geprägt, die nach einer langen Zeit in Schützengräben teilweise an einzelnen Extremitäten oder am ganzen Körper zitterten.
Im Zweiten Weltkrieg traten bei Soldaten vor allem Störungen des Magen-Darm-Traktes auf. Bei all diesen Reaktionen der Soldaten wurde nur sehr schleppend eine Psychogenese in Betracht gezogen. Der Psychiater Ulrich Venzlaff diagnostizierte bei einem ehemaligen Nazi-Verfolgten eine verfolgungsbedingte Neurose, was für viel Aufsehen sorgte prägte er den Begriff des erlebnisbedingten Persönlichkeitswandels, der Vorbereiter war für die Diagnose andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung ICD F Die Ergebnisse der Untersuchungen an Vietnam-Veteranen sowie an Vergewaltigungsopfern hatten eine Definition der Posttraumatischen Belastungsstörung PTBS zur Folge, die erstmals im DSM-III aufgenommen wurde Wagner, In dieser Definition werden verschiedene wichtige Merkmale einer Traumatisierung deutlich: Die Bedrohung betrifft den Menschen als Ganzes, die Schwere der Folgen ist abhängig von den persönlichen Resilienzfaktoren des Betroffenen, die Notfallreaktionen Kampf oder Flucht sind nicht möglich und das Erlebte wirkt zeitlich lange nach.
Petzold beschreibt Traumata als externe z. Krankheit, Vergiftung Überstimulierungen. Traumatisierungen können durch extreme Über- oder Unterstimulation gesetzt werden, wie z. Unfälle, Krankheiten, Überfall, akute Deprivation: Sie sind niemals,nur psychisch, sondern immer auch intensives körperliches Erleben mit Folgen innerhalb des Leibes z.
Grundsätzlich ist eine traumatische Situation durch drei Faktoren gekennzeichnet: Das subjektive Erleben von 1. Todesangst 2. Absoluter Hilflosigkeit 3. Kontrollverlust und Ohnmacht. Darunter fallen bspw. Besonders bei durch Menschen verursachte Traumata, sogenannte man made desaster vom Typ-II-Trauma, sind Traumafolgestörungen häufig die Konsequenz.
Streeck-Fischer führt eine lange Reihe an Symptomen auf, die bei Kindern und Jugendlichen als Folge von traumatischen Belastungen auftreten können : Es können allgemeine Ängste auftreten, begleitet von Hyperaktivität, mangelhafter Impulskontrolle, Einnässen, Schlafstörungen, sozial unpassendem Verhalten, Wiederholung des traumatischen Ereignisses in Träumen, Fantasie, aggressivem Spiel, selbstdestruktivem Verhalten und Delinquenz, depressiven Symptomen, einem mangelhaft integrierten Selbstkonzept, Gefühlen von Hilflosigkeit, Problemen, ins Bett zu gehen und einzuschlafen, Albträumen, Essstörungen, Schuldgefühlen, Rückzug, Misstrauen, Irritabilität, Vermeiden von Reizen, Betäubung, Erregungszuständen, im Gefolge dann Substanzmittelmissbrauch, Suizidversuchen, chronischem Ärger, instabilen Beziehungen und Dissoziation.
Die Bereitschaft zu Hyperaktivität geht meist mit erhöhter Zerstreutheit, Konzentrationsproblemen, Ruhelosigkeit, Konfusion, Tagträumen und Schwierigkeiten in der Schule einher S. Streeck-Fischer stellt geschlechtsabhängige Reaktionen auf Traumatisierungen, wie bspw. Missbrauch, fest: Mädchen entwickeln eher Depressionen, Suizidalität, Nach Streeck-Fischer entwickelt sich bei Traumatisierungen durch eine frühe Bindungsperson bei Kindern ein Konflikt: Auf der einen Seite wird weiterhin die Bindung gesucht, auf der anderen Seite kann nicht gelernt werden, sich vor weiteren Traumatisierungen zu schützen.
Moggi konkretisiert neben den Kurzzeitfolgen von frühen Misshandlungen und Missbrauch typische Langzeitfolgen, die häufig erst im Erwachsenenalter auftreten: PTBS, Angststörungen und Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Suchtmittelabhängigkeit, selbstschädigendes Verhalten, Suizidalität, somatische und psychosomatische Symptome, dissoziative Störungen, Schlaf- Ess- und sexuelle Störungen sowie Störungen in sozialen Beziehungen.
Welche medizinischen Schriften waren an den europäischen Königs- und Fürstenhöfen des Jahrhunderts vorhanden und wie gelangten sie dorthin? Welche Bedeutung kommt den europäischen Königs- und Fürstenhöfen des Schlagwörter: subklinische Paranoia, Misstrauen, Aggression, Ärger, Gewalt, systematisches Review.
Paper I: Subclinical Paranoia and Anger, Aggression and Violence — a systematical review. Abstract This review provides evidence for a significant association of subclinical paranoia with anger, aggression and violence. Theoretically, a continuous distribution of expressions of paranoia is assumed, ranging from subclinical features and mistrust in the healthy general population to pathological paranoia in the context of clinically relevant disorders.
A systematic literature search was conducted according to the PRISMA criteria in the electronic literature databases PsycInfo and PSYNDEX. Articles published in German or English between and were considered. A total of 33 primary studies and two reviews were identified. The focus of the search was on identifying three forms of paranoia: subclinical paranoia, paranoid personality disorder and pathological paranoia in the context of schizophreniform disorders.
In the present paper, the findings on subclinical phenomena and their correlations with anger, aggression and violence are presented. A positive association of subclinical paranoia with anger, aggression and violence emerged. Evidence against this association can be partly attributed to limitations of the included studies.
Paper II Der Zusammenhang von klinischer Paranoia mit Ärger, Aggression und Gewalttätigkeit: Eine systematische Übersichtsarbeit. Zusammenfassung Es wurde eine systematische Literaturrecherche nach den PRISMA-Kriterien zum Zusammenhang klinisch relevanter Ausprägungsformen paranoider Ideation hier: der paranoiden Persönlichkeitsstörung und pathologischen Phänomenen im Rahmen schizophreniformer Erkrankungen und Ärger, Aggression und Gewalt durchgeführt.
Es zeigte sich klare Evidenz für einen bedeutsamen Zusammenhang von klinisch relevanten Formen der Paranoia mit Ärger, Aggression und Gewalt. Die Befunde werden vor dem Hintergrund ihrer klinischen Bedeutung und Limitationen eingeordnet und bewertet. Stichwörter: Paranoia, paranoide Persönlichkeitsstörung, Misstrauen, Ärger, Aggression, Gewalt, systematisches Review.
Paper II: Subclinical Paranoia and Anger, Aggression and Violence — a systematical review. Abstract A systematic literature search was conducted according to the PRISMA criteria on the relationship between clinically relevant forms of paranoid ideation here: paranoid personality disorder and pathological phenomena in the context of schizophreniform disorders and anger, aggression and violent behaviour.
The search was conducted in the literature databases PsycInfo and PSYNDEX, and the search period covered the past twenty years from to Clear evidence was found for a significant association of clinically relevant forms of paranoia with anger, aggression and violence. The findings are classified and evaluated against the background of their clinical significance and limitations. Keywords: paranoia, paranoid personality disorder, anger, aggression, violence, systematic review.
Es handelt sich dabei um ein niedrigschwelliges, kollegiales und nicht-therapeutisches Konzept, das insbesondere nach Übergriffen durch Patientinnen und Patienten den betroffenen Mitarbeitenden Beistand, Orientierung und Hilfe bieten soll, um etwaigen Traumafolgen frühzeitig entgegenzuwirken.