Psychologische behandlungsmethoden
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Psychotherapeutische Behandlung Depression: Stiftung Deutsche Depressionshilfe
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Buch erstellen Als PDF herunterladen Druckversion. Analytische Psychologie. Pratt , Burrow , Schilder. Autogene Psychotherapie. Johannes Heinrich Schultz. Ludwig Binswanger. Dynamische Gruppenpsychotherapie. Raoul Schindler. Milton Erickson. Katathym-Imaginative Psychotherapie. Hanscarl Leuner. Konzentrative Bewegungstherapie. Gindler , Stolze , Cserny. Existenzanalyse und Logotherapie.
Die psychotherapeutischen Verfahren unterscheiden sich darin, wie sie das Auftreten psychischer Erkrankungen erklären und welche Methoden sie verwenden, um ein psychisches Leiden zu behandeln. In der Verhaltenstherapie VT stehen unterschiedliche Lernprozesse des Menschen im Vordergrund. Im Laufe des Lebens erlernst du auf unterschiedlichen Wegen, dein Verhalten und deine Sicht auf die Welt.
Dies trägst du im Alltag immer mit dir. Dementsprechend verstehen Verhaltenstherapeuten eine psychische Erkrankung als das Ergebnis von Lernerfahrungen, die ungünstig verlaufen sind und deswegen in der aktuellen Lebenssituation hinderlich oder nicht angemessen sind. Dabei handelt es sich um eine neuere Entwicklung der Verhaltenstherapie, die unser Denken und unsere typischen Denkmuster einbezieht, zum Beispiel unsere Wahrnehmung und Bewertung der Umwelt.
In der Therapie lernt der Patient, neue Verhaltensweisen und Denkmuster anzuwenden, die hilfreicher sind als die bisherigen. Dabei arbeitet der Psychotherapeut zusammen mit dem Patienten meist an aktuellen Problemen und an konkreten Situationen aus dem Alltag des Patienten. Ein wichtiger Grundbaustein der VT ist, dass Patienten in der Therapie Techniken erwerben, mit denen sie ihre zukünftigen Probleme auch ohne Unterstützung durch den Psychotherapeuten verstehen und überwinden können.
Die meisten kennen den Namen ihres Begründers: Sigmund Freud. Die Psychoanalyse geht davon aus, dass Gefühle und Erinnerungen ins Unbewusste verdrängt und für uns nicht zugänglich sind. Diese verdrängten Inhalte aus der Vergangenheit können verhindern, dass wir uns gesund entwickeln. Im Gegensatz zur VT ist sie keine trainierende, sondern eine aufdeckende Therapie.
Das Ziel ist das Auflösen innerer Konflikte durch Verstehen des eigenen Denkens und der Gefühle. Dazu sollen Patienten bedeutende Konflikte aus der Kindheit erneut durchleben. Der Therapeut bietet sich dabei als neutrale Fläche an, an dem diese Konflikte verarbeitet werden können. Der Patient sagt dabei möglichst frei alles, was ihm gerade durch den Kopf geht und bestimmt so die Richtung des Gesprächs.
Der Therapeut redet meist sehr wenig und bietet Interpretationen zu dem an, was der Patient beschreibt. Ein konkret ausformuliertes Ziel gibt es meist nicht. Vielmehr soll ein tiefes emotionales Verständnis und gegebenenfalls eine Umstrukturierung der Persönlichkeit ermöglicht werden. Eine Psychotherapie-Behandlung verläuft je nach Art und Intensität der Belastung unterschiedlich.
Möglich sind Einzel- oder Gruppentherapie oder eine Kombination aus beidem. An einer Gruppentherapie nehmen drei bis maximal neun Personen teil. In der Gruppe erlebst du, dass du mit deinen Sorgen und psychischen Beschwerden nicht alleine bist. Es kann hilfreich sein, mit anderen Betroffenen über die eigenen Probleme zu sprechen.
Die Wirksamkeit für Gruppen-Psychotherapie ist für folgende Erkrankungen nachgewiesen:. Je nach Bedarf kannst du eine ambulante, eine teilstationäre oder eine stationäre Psychotherapie in Anspruch nehmen. Eine ambulante Therapie ist in der Regel dann ausreichend, wenn der Alltag noch weitestgehend zu bewältigen ist. Eine stationäre Psychotherapie hat den Vorteil, dass du dich eine Zeit lang von deinem gewohnten Umfeld abgrenzen kannst.
Du erhältst bei Krisen sofort Hilfe, egal ob tagsüber oder nachts, und du kannst ein umfangreiches Angebot an Therapieformen nutzen. Jedoch besteht hier ein gewisses Risiko, dass du nach dem Aufenthalt in der sicheren, geschützten Umgebung der Klinik in alte Denk-und Verhaltensmuster zurückfällst. In der teilstationären Therapie finden die Therapiestunden in Tageskliniken statt.
Hier verbringst du deinen Tag, abends kehrst du in dein gewohntes Umfeld zurück. Wie lange eine Psychotherapie dauert, hängt von Art und Schwere deiner Erkrankung und der eingesetzten Therapieform ab. Man unterscheidet zwischen einer Kurz- und einer Langzeittherapie. Die Kurzzeittherapie umfasst insgesamt 24 Therapiestunden, die in zwei Schritten von jeweils zwölf Therapieeinheiten beantragt werden.
Reicht das nicht aus, kann die Therapie in eine Langzeittherapie umgewandelt werden. Wie lange die Therapie dauert, hängt ab von den einzelnen Psychotherapieformen.
Wege zur Psychotherapie: Wo gibt es Hilfe?
Arten der Psychotherapie wie die Verhaltenstherapie können bis zu 80 Therapiesitzungen beinhalten, eine Analytische Psychotherapie kann bis zu Therapiestunden dauern. Welche Therapie für dich schlussendlich die passende ist, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Neben der Therapieform sind auch die Kosten und die Wahl des:der Psychotherapeut:in ausschlaggebend.
Alle Psychotherapie-Arten haben zum Ziel, dir bei der Bewältigung einer psychischen Erkrankung zu helfen. Je nach Anliegen und deinen persönlichen Vorlieben kommen unterschiedliche Arten von Psychologie-Ausrichtungen und darauf basierende therapeutische Ansätze in Frage.
Was genau ist eine Psychotherapie? Lerne die vier Verfahren kennen
Beachte: Nicht jede:r Therapeut:in verfolgt jeden therapeutischen Ansatz oder ist Expert:in auf jedem Gebiet. Informiere dich daher vorher, ob die von dir gewünschte Therapieform angeboten wird. Dieser wird in der Regel von einem:einer Hausarzt:Hausärztin erstellt. Bei der Suche nach einem Therapieplatz spielen die Kosten für viele Betroffene eine nicht unwesentliche Rolle. Hier gilt: Die teuerste Therapie muss nicht unbedingt die beste sein, und es ist wichtig, darauf zu achten, dass eine Therapie nicht noch zusätzlich finanzielle Sorgen bereitet.
Je nach Diagnose und Therapieform werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Frage vorher am besten bei deiner Krankenkasse nach, welche Therapieformen sie übernimmt. Nicht jede:r Therapeut:in ist ein:e Psychotherapeut:in. Dabei kann man drei Gruppen unterscheiden:. Häufig bieten diese Gruppen Gesprächstherapie, Gestalttherapie, Systemische Therapie, Psychodrama oder NLP an.
Um seelische Erkrankungen zu behandeln, gibt es verschiedene Methoden. Psychotherapie mit ihren verschiedenen Therapieformen ist eine davon. Medikamentöse Therapie eine andere. Wir gehen hier auf die gängigsten Therapieformen der Psychotherapie ein und auf ihre Ziele. Psychotherapie kann grob in die vier Therapiearten unterteilt werden:.
Die Verhaltenstherapie oder Kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass Menschen ihr Verhalten und Erleben durch Erfahrungen im Laufe ihres Lebens erlernen. Es geht insbesondere darum, problematische Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und sie gezielt zu bearbeiten. Die Grundlage der Verhaltenstherapie bildet die Lerntheorie, die davon ausgeht, dass wir als Menschen lebenslang lernen und psychische Belastungen daraus resultieren, dass wir bestimmte Dinge falsch erlernt haben.
Die Verhaltenstherapie unterstützt die Patient:innen, ihre Schwierigkeiten zu verstehen und zu bewältigen. Eine Voraussetzung ist, dass die Patient:innen aktiv mitarbeiten, deshalb ist die Verhaltenstherapie eine Hilfe zur Selbsthilfe. Für die erfolgreiche Umsetzung sind konkrete Übungen nötig, die in der Therapiesitzung stattfinden und eigenständig im Alltag durchgeführt werden können.
Bei den Übungen handelt es sich sowohl um aktive Übungen als auch um mentales Training. BVDN Berufsverband Deutscher Psychiater e. Neurologen und Psychiater im Netz Das Informationsportal zur psychischen Gesundheit und Nervenerkrankungen. Begriffe Psychiatrie Psychotherapie Psychosomatik. Verhaltenstherapie ist bei vielen Konfliktsituationen, psychischen Erkrankungen und Störungsbildern wirksam.
Fachliche Unterstützung: Dr. Sabine C. Herpertz, Heidelberg DGPPN.