Internale kontrollüberzeugung psychologie
Wenn der Schüler dann in dieser Situation zusätzlich zur internalen Kontrollüberzeugung auch noch eine hohe Selbstwirksamkeit hat, hat er das Gefühl, dass seine Lernfähigkeiten ausreichen, um eine gute Note zu erreichen, wenn er an diesem Abend den Stoff noch einmal durchgeht. Läge neben der internalen Kontrollüberzeugung hingegen eine niedrige Selbstwirksamkeit vor, hätte der Schüler zwar das Gefühl, sein Lernaufwand und seine Lernfähigkeiten könnten die Note der Schulaufgabe beeinflussen, jedoch würde er seine Lernfähigkeiten als ungenügend einschätzen, um durch die Wiederholung des Stoffes an dem Abend zu einer guten Note zu gelangen.
Er wäre jedoch davon überzeugt, dass beispielsweise jemand mit besserer Lernfähigkeit in seiner Situation noch eine gute Note erreichen könnte. Hätte der Schüler in der gleichen Situation eine externale Kontrollüberzeugung, wäre die Note seiner Meinung nach unabhängig vom Lernaufwand oder der Lernfähigkeit. Vielmehr könnte der Schüler denken, dass der Lehrer ihn nicht mag, und ihm deswegen doch sowieso eine schlechte Note geben werde.
Andererseits wäre es möglich, dass der Lehrer bekannt ist für seine schwierigen Schulaufgaben mit hohen Durchfallquoten, und aus Sicht des Schülers das Erreichen einer guten Note für jedermann unmöglich. In solchen Situationen mit externaler Kontrollüberzeugung erübrigt sich die Betrachtung der Selbstwirksamkeit weitgehend. Man könnte die Selbstwirksamkeit also als ein der internalen Kontrollüberzeugung untergeordnetes Konzept beschreiben, da sie ohne diese nicht möglich ist.
Da Rotters soziale Lerntheorie wie andere kognitive Theorien auch auf der Betrachtung des Produktes der Erwartung Wahrscheinlichkeit für Eintritt des gewünschten Ergebnisses und des Wertes des gewünschten Ergebnisses basiert, kann man es auch als Erwartungswert-Modell bezeichnen. Stochastik, und bezeichnet den erwarteten durchschnittlichen Wert einer Zufallsvariable bei unendlich vielen Wiederholungen eines Zufallsexperimentes König, , S.
Wenn du deine Handlungen für die Auswirkungen verantwortlich machst, hast du die Möglichkeit, Veränderungen vorzunehmen, um zu deinem Ziel zu kommen. Welche Auswirkungen hat die internale oder externale Kontrollüberzeugung auf das psychische Wohlbefinden? Worauf führst du die Dinge zurück, die dir im Alltag passieren?
Kontrollüberzeugung (Psychologie) – PSYLEX
Wer hat die Kontrolle über dein Leben? Du selbst, die Umstände oder das Schicksal? Es handelt sich um zwei Extreme, denn in Wahrheit hat niemand die komplette interne oder externe Kontrolle über sein Leben. Dies variiert je nach Situation, doch wir haben eine Tendenz in die eine oder andere Richtung. Der Psychologe Julian B. Rotter definierte das Konzept der Kontrollüberzeugung bereits im Jahr Eine von einem Forscherteam der Victoria University in Wellingten durchgeführte Studie bestätigt, dass dieses Konzept mit bestimmten Verhaltensmustern korreliert.
Eine Person mit internaler Kontrollüberzeugung, die mit einem beruflichen Problem konfrontiert ist, macht sich selbst für dieses Problem verantwortlich:. Bei einer externalen Kontrollüberzeugung schiebt die Person anderen die Schuld zu:. Um herauszufinden, zu welcher Kontrollüberzeugung du tendierst, musst du dich in verschiedenen Situationen beobachten.
Kontrollüberzeugungen, internale vs. externale Kontrolle
Die Kontrollüberzeugung wirkt sich auf dein psychologisches Wohlbefinden aus, auf die Entscheidungen, die du triffst, auf deine Gefühle und auf deine Gedanken. Das ist sinnlos. Da kann man nichts machen. Ich werde es nicht schaffen andere evtl. Die Kontrollüberzeugung steht in Zusammenhang mit Gesunderhaltung, Gesundung nach auch schweren Erkrankungen wie z.
Kategorien : Motivation Sozialpsychologie Stress. Literatur Asanger, R. Handwoerterbuch Psychologie. Muenchen-Weinheim: Psychologie Verlags Union. Rotter, J. Generalized expectancies for internal versus external control of reinforcement.
Wie die Kontrollüberzeugung das psychische Wohlbefinden beeinflusst
Psychological Monographs, 33, — Schuler, H. Lehrbuch der Personenpsychologie. Goettingen: Hogrefe-Verlag. Tewes, U. Muenchen: R.