Beste freundin übung psychologie
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Stärken sind, sind auch Schwächen. Und damit dir deine Schwächen möglichst nicht im Wege stehen, gibt es die nächste Übung. Übung Lächle über deine Schwächen Humor hilft. Versuch einmal den lustigen Aspekt an deinen Schwächen zu sehen. Denk an eine Eigenschaft, die du an dir selbst nicht magst: deine Ungeschicklichkeit, deinen Perfektionismus, deine Schüchternheit, … Stell dir vor, wie die Hauptfigur in einer Komödie mit dieser Eigenschaft wirken würde.
Spiel eine typische Szene deines Alltags in deiner Filmrolle durch. Und achte mal darauf, wie sich dein Gefühl verändert.
Lerne, die Dinge anzunehmen, wie sie sind! Psychologische Tipps & Übungen
Kannst du deine Schwäche mit einem kleinen Schmunzeln betrachten? Diese Selbstliebe-Übung ist eine gute Möglichkeit, deiner überkritischen Stimme die rote Karte zu zeigen. Wenn sie sich wieder meldet, dann denk an die komische Szene und bringe dich in Distanz zu deinen selbstkritischen Gedanken.
Manchmal geht es dir vielleicht wirklich schlecht und du kannst die Energie, dich gegen deine selbstkritischen Gedanken zu wehren, einfach nicht aufbringen. Dann ist die folgende Selbstliebe-Übung perfekt für dich. Denn mit ihr kannst du dir Gutes tun, gerade auch dann, wenn es dir richtig schlecht geht. Übung Entdecke deine Wohlfühl-Tätigkeiten So gut wie jede und jeder von uns kennt Tätigkeiten, mit denen er sich uneingeschränkt wohl fühlt.
Die vollautomatisch und garantiert ein Wohlgefühl auslösen. Ich nenne sie Wohlfühl-Tätigkeiten. Die eine häkelt, ein anderer kümmert sich um seine Pflanzen und die nächste liest eine Liebesgeschichte oder spielt mit dem Hund. Finde heraus, was deine Wohlfühl-Tätigkeiten sind und wobei du es dir gut gehen lässt. Welche Tätigkeit sorgt für dein absolutes Wohlbefinden? So gut wie garantiert und quasi sofort.
Schreib dir eine Liste. Sie braucht gar nicht lang zu sein. Zwei oder drei Punkte, die dir garantiert Wohlbehagen schenken, sind ein wahrer Schatz in schlechten Zeiten. Platziere diese Liste gut sichtbar am Kühlschrank, am Badezimmerspiegel oder an einem anderen Ort, wo du sie immer wieder siehst. Wenn du unter Selbstzweifeln leidest, dich gerade gar nicht magst oder schämst, dann ist es Zeit für deine Wohlfühl-Tätigkeit.
So ist es die Selbstliebe-Übung mit Geling-Garantie. Übung Frag dich: Was ich bei mir nicht mag, mag ich es bei anderen? Eine weitere Technik, mit der du liebenswerte Seiten an deinen ungeliebten Eigenschaften entdeckst. Eine erstaunliche Übung, bei der schon manch einer ein richtiger Kronleuchter aufging. Macht diese Übung doch, wie kaum sonst eine, deutlich, wie sehr wir uns selbst durch unsere Bewertungen das Leben schwer machen.
Denke an eine Eigenschaft, die du bei dir selbst nicht magst. Finde heraus, ob du diese Eigenschaft bei anderen mögen könntest. Welche Menschen kennst und magst du, die diese Eigenschaft haben? Die eine findet ihre Impulsivität peinlich. Aber bei ihrer Kollegin findet sie es toll, dass sie so lebendig und spontan reagiert. Der andere mag seinen Perfektionismus nicht leiden.
Aber bei seinem Kind bewundert er, wie akribisch es seine Legostadt aufbaut. Bei dem ich aber genau diese Eigenschaft sehr gerne mag? Einfach, weil sie dein Denken komplett auf den Kopf stellt. Die letzte der Selbstliebe-Übungen in deinem Werkzeugkoffer, ist eine, der einfachsten und wirksamsten. Dabei wären mehr Komplimente für uns selbst ein Ausdruck ehrlicher Wertschätzung und Selbstliebe.
Lerne, dir selbst Komplimente zu machen, dich selbst zu loben. Überleg dir jetzt sofort zwei Sachen, die du in der letzten Woche gut hinbekommen hast. Ein leckeres Essen gekocht. Ein passendes Geschenk besorgt. Ein Projekt termingerecht abgeschlossen. Das Mailpostfach trotz Unlust komplett durchgearbeitet.
Egal was. Begib dich auf die Suche nach Dingen, die du gut gemacht hast. Am besten täglich. Fällt es dir schwer? Gerade dann solltest du es weiter probieren. Fällt dir nichts ein oder immer nur das Gleiche? Machst du dich dafür nieder? Oder hältst du zu dir und stärkst dir selbst den Rücken? Was denkst du in solchen Situationen über dich und wie redest du mit dir? Das war ja mal wieder typisch!
Übungsplatz: Innerer Begleiter
War doch klar, dass das nicht funktioniert! Wie kommt das? Oft versuchen wir, uns durch harte Selbstkritik anzuspornen. Wir wollen sicherstellen, dass, wir es in Zukunft besser machen. Wir machen uns Druck und denken, dass das der beste Motor für positive Veränderung ist. Wir befürchten, dass wir schwach, verweichlicht und selbstzufrieden werden könnten, wenn wir nach Niederlagen freundlich mit uns umgehen.
Dass wir uns dann gehen lassen und alles nur noch schlimmer wird. Versuche dir in solchen Momenten mit Liebe und Rücksicht zu begegnen. Gemeinsames Menschsein vs. Isolation Wenn du dir selbst sagst, versagt zu haben, grenzt du dich automatisch von allen anderen Menschen ab. Indem du deine Wahrnehmung über dein empfundenes Leiden hinaus öffnest, wirst du erkennen, dass du nicht allein mit deinen Gefühlen bist.
Denn jeder Mensch macht schlechte Erfahrungen, jeder Mensch erlebt Schmerz, jeder Mensch macht Fehler. Und wichtiger noch: Jeder Mensch fühlt sich fehlerhaft. Vielmehr, dass dich dein Versagen also von allen anderen trennt, vereint es dich mit ihnen. Unvollkommenheit gehört zum Mensch-Sein einfach dazu und das ist völlig okay!
Achtsamkeit vs. Überidentifikation Es ist wichtig, dass du deine Gefühle erkennst, sie mit Abstand betrachtest und annimmst. Du sollst dich weder von ihnen einnehmen lassen, noch sollst du sie unterdrücken. Indem du dir bewusst eingestehst, dass gerade etwas schiefgelaufen ist und es dir nicht gut damit geht, verhinderst du in ein dunkles Loch zu fallen.
Selbstliebe-Übungen: 19 Schritte zur Selbstliebe | Zeit zu Leben
Jeden Tag schrieben wir uns abends unsere Erfahrungen damit auf. Wir überlegten auch, woher diese gemeinen Sätze des inneren Kritikers stammen und fanden heraus, dass wir sie häufiger in unserer Kindheit hörten, bis sie zu unserer eigenen Stimme wurden. Nach 30 Tagen kann ich sagen, dass es sich gut anfühlt, sich selbst eine gute Freundin zu sein.
Es gelingt mir zwar nicht völlig, den inneren Kritiker zu bändigen, aber immer besser. Und das Beste ist, dass dieses kleine Projekt Laura und mich noch näher zusammengebracht hat. Mach auch aus Deinem Wunsch eine Erfolgsgeschichte!